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Lenticular Druckdaten erstellen

Zur Erstellung eines Lenticularbildes brauchen Sie die dem gewünschten Effekt entsprechenden Einzelbilder und unsere Lenticular Software, die aus diesen Einzelbildern die Druckdatei erstellt.

(Einzelbilder für ein 3D Bild)



Laden Sie die Einzelbilder in die Software, geben Sie die gewünschte Druckgröße und verwendete Folie ein. Starten Sie die Berechnung.

Das Ergebnis ist ein sogenanntes Interlacing.

In der Abbildung sehen Sie einen Ausschnitt der im Interlacing streifenweise miteinander verschachtelten Quell-Bilder.




Lenticular Interlacings sind sehr sensible Datenstrukturen,
die - speziell durch die Verarbeitung mit zu geringer Auflösung - schnell beschädigt werden können.

Hier sehen Sie einen Ausschnitt aus einem Flip Interlacing. Die roten und grünen Pixel des Wechsel-Effekts liegen direkt nebeneinander. Zu jeder Linse der Folie gehört ein Streifen-Paar.



Im folgenden Bild ist die Auflösung des Interlacings auf 99% verringert worden (bei unveränderter Druckgröße!). Die Konsequenz daraus ist ein periodisch auftretender Fehler in Form einer wellenförmigen Farbverschiebung.

Im ungünstigsten Fall würde der so gedruckte Flip-Effekt streifig wirken.
Im günstigsten Fall verschlechtert sich dadurch "nur" generell die Phasentrennung.



Solche Interpolationsartefakte sind normal und unvermeidbar. Sie kommen bei jeder nicht ganzzahligen Skalierung vor. Speziell bei Lenticular-Flips und Animationen haben sie aber sehr negative Auswirkungen. 3D Lenticularbilder sind weniger sichtbar betroffen. Dort leidet überwiegend die Schärfe in der Bild-Tiefe.

Wichtig zu beachten
Das größte Zerstörungspotential liegt in der Down-Skalierung!
Wenn Sie die Auflösung eines Lenticular Interlacings verringern, werden Bildinformationen teilweise vernichtet und entsprechend auch der Effekt beschädigt. Die Up-Skalierung ist weniger zerstörerisch. Zumindest gehen durch eine Erhöhung der Auflösung keine Bildinformationen verloren. Lesen Sie hier mehr dazu.

Die ursprüngliche Auflösung eines Lenticular Interlacings errechnet sich so:
Pitch x Frames = PPI

Beispiel:
70,125 LPI Folie * 15 Frames = 1051,1875 PPI (PPI = Pixel per Inch).

Aufgrund der Tatsache, dass der Optische Pitch von Lenticularlinsen immer gebrochen ist, ergeben sich aus der Berechnung oben auch immer gebrochene PPI / DPI Werte für die Auflösung des Interlacings. Da Sie mit diesen Werten aber nicht arbeiten können (es gibt wenige Ausnahmen), müssen Sie die Daten zwangsläufig auf die meist ganzzahlige Auflösung Ihres Ausgabegeräts skalieren. Achten Sie bitte darauf, dass die Auflösung Ihres Workflows oberhalb der Auflösung der Lenticular Daten liegt. So erhalten Sie die bestmögliche Qualität. Vermeiden Sie jede Down-Skalierung! Bei festliegendem Folien Pitch, reduzieren Sie die Anzahl der Frames, wenn die Auflösung des Interlacings die Auflösung Ihres Ausgabegeräts übersteigt.

Ebenfalls dürfen Lenticularbilder nicht in ihrer Größe (in mm) geändert werden. Die Größe steht in fester Beziehung zum Pitch der Linse. Schon allerkleinste Änderungen der Druckgröße verschlechtern den Effekt bis hin zur vollkommenen Zerstörung.

Wenn Sie Bilder für den Offsetdruck erstellen und die Daten über einen Trommelbelichter ausgeben, achten Sie bitte darauf, die Helix-Korrektur abzuschalten, damit das Interlacing nicht in blockartige Strukturen zerfällt. Das dann schräg auf der Platte stehende Bild wird durch entsprechende Schrägverstellung in der Druckmaschine kompensiert.

Das Interlacing muss zentrisch und parallel zum Linsenverlauf gedruckt werden.



Spezial
Das unumgängliche Skalieren der Lenticular Interlacings auf die Auflösung des Ausgabegeräts führt (unter anderem) auch dazu, dass die Bilder unschärfer werden. Experimentieren Sie - nach der Skalierung, in allerletzter Verarbeitungsinstanz - mit unterschiedlichen Formen des Nachschärfens. Seien Sie vorsichtiger mit grafischen und großzügiger mit fotografischen Inhalten. Schärfen Sie überwiegend die Lichter und nicht die Schatten des Bildes. Schärfen Sie Flips weniger und 3D Effekte mehr. Die immer wieder gehörte Annahme, dass Schärfen zu einer Pixel-Shift und damit zu einer Störung des Effekts führt, trifft nicht zu.


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