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Test-Daten

Beim der Herstellung von Lenticularbildern kommt es auf zwei Dinge an. Erstens, dass die sehr empfindliche Datenstruktur des Interlacings in Vorstufenprozessen nicht beschädigt wird und zweitens, dass das Interlacing exakt parallel zur Linse gedruckt wird. Beide Bedingungen sind aus elementaren technischen Gründen nicht zu 100 Prozent einzuhalten. Es geht also darum, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Wir haben zwei Testbilder vorbereitet.

Das erste Bild prüft primär die Qualität Ihrer Vorstufenprozesse, das zweite Bild bildet Fehler in der Druckmaschine ab. Wenn beide Tests bestanden sind, steht Ihrer Lenticularproduktion nichts im Weg.


Test Nummer 1
ist ein ca 15 cm x 15 cm großes Interlacing zwischen den Farben Rot und Grün. In dieser Farbkombination bilden sich Datenfehler besonders sichtbar ab. Der Test ist für senkrecht verlaufende Linsen (3D Orientierung) gemacht.

So sieht ein Ausschnitt aus dem original Interlacing aus ...



... und so zeigt es sich nach ungünstiger Verarbeitung in der Vorstufe.



Lenticular Interlacings bestehen ursprünglich aus einer sehr sauberen und regelmäßigen Struktur von Bildstreifen. In diesen Streifen stecken die Bildinformationen, die im Zusammenspiel mit der Lenticular-Linse für die Augen des Betrachters zum gewünschten Effekt werden. Wenn die regelmäßige Abfolge der Streifen - durch z.B. Interpolationsartefakte - gestört wird, funktioniert der Lenticulareffekt nicht mehr einwandfrei und zufriedenstellend.

Im zweiten Bild oben wurde der Fehler durch eine Skalierung der Quelle auf unter 100% bewirkt. In der Praxis würde das z.B. heißen, dass das Original Lenticular Interlacing auf z.B. 300 DPI skaliert wurde, obwohl es ursprünglich eine Auflösung von 560,362 DPI hatte.

Im folgenden Beispiel wurde die Ausgangsdatei auf einen Wert über 100% skaliert. Auch hier sieht man eine Beeinträchtigung der Qualität, jedoch nicht ganz so zerstörerisch, wie im Fall der Down-Skalierung. Vergleichbar wäre es mit einer Skalierung des Original Interlacings von 560,362 DPI auf 1200 DPI.



Das Hauptproblem in beiden Fällen ist, dass die nicht ganzzahlige Skalierung zu einer Sub-Pixel Interpolation führt. Das heißt, dass die Farben (und damit auch die Bildinhalte) teilweise verschoben und miteinander vermischt werden. Bei der Down-Skalierung werden zusätzlich noch Pixel in periodischer Folge komplett vernichtet. Bei der Up-Skalierung werden mehr oder minder sinnvoll Pixel hinzugefügt, was unter allen Umständen die bessere Wahl ist!

Bei diesem Test geht es also darum, die Qualität des Original Interlacings in den Vorstufen Prozessen bestmöglich zu bewahren.

Wenn Sie diese Testdatei drucken, soll ein streifenfreier, metallisch wirkender Flip Effekt zwischen vollflächigem Rot und vollflächigem Grün entstehen. Wenn Sie Strichcode-artige "Kratzer" im Ergebnis sehen, dann sind das Interpolationsartefakte, die aus ungünstigen Skalierungsprozessen stammen. Erhöhen Sie in diesem Fall die Auflösung Ihrer Verarbeitung, wählen Sie ein feineres Raster, einen anderen Rastertyp oder ergreifen Sie andere Maßnahmen, die generell geeignet sind, die Darstellung kleinster Strukturen zu verbessern.

Download
Datei für 70 LPI Folie
Datei für 75 LPI Folie


So verarbeiten Sie die Daten

1.
Da die effektive Druckgröße dieses Testbildes vom Pitch der verwendeten Linse abhängig ist, müssen Sie zuerst einen Pitchtest drucken. Pitchtests zum Download und Anleitung zur Auswertung finden Sie hier.

2.
Wenn Sie den Pitch ermittelt haben, berechnen Sie die Druckgröße des Tests. Beachten Sie bitte, dass nur der 70 LPI Test auf die 70er Folie und nur der 75 LPI Test auf die 75er Folie passt.

70 LPI Folie
Druckbreite in mm = 150 * 70 / Ermittelten Pitch
Druckhöhe = Druckbreite.

75 LPI Folie
Druckbreite in mm = 150 * 75 / Ermittelten Pitch
Druckhöhe = Druckbreite.

3.
Öffnen Sie das Testbild jetzt in z.B. Photoshop. Gehen Sie in den Druckgrößendialog und geben Sie dem Bild die errechnete Größe und die Auflösung Ihres Workflows.

4.
Verarbeiten und drucken Sie dann den Test auf genau die gleiche Weise, wie Sie den Pitchtest verarbeitet und gedruckt haben.



Wenden Sie sich bitte an unseren Support, wenn Sie die Testdaten in größeren Formaten benötigen oder machen Sie mit unserem Interlacer ein 8+8 Frames 3D Interlacing zwischen einem vollflächig roten und einem vollflächig grünen Quellbild.

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Test Nummer 2
ist ein sogenannter Offpitch Test.
Er zeigt sehr sensibel den Lauf des Bogens in Ihrer Druckmaschine.
Eine Feinabstimmung auf einen definierten Pitch ist nicht erforderlich.
Der Test muss in 4C mit möglichst gleicher Dichte in allen Farben gedruckt werden.



Drucken Sie den Offpitchtest in bestmöglicher Auflösung und beurteilen Sie das Ergebnis.
Erwartet wird eine schwebende Struktur kantenparalleler Linien.

Wenn - wie hier übertrieben dargestellt - ein nicht kantenparalleles Muster entsteht, in dem eventuell sogar die Farben auseinander driften, müssen Sie über Druck, Temperatur, Geschwindigkeit und über all das nachdenken, was dafür verantwortlich sein könnte, dass der Bogen sich im Einzug oder im Maschinendurchlauf verformt.




Download der Daten (Breite x Höhe, in cm)

70 LPI Folie
Offpitch 48 x 68 cm (Linse parallel zu 68 cm)
Offpitch 68 x 48 cm (Linse parallel zu 48 cm)

75 LPI Folie
Offpitch 48 x 68 cm (Linse parallel zu 68 cm)
Offpitch 68 x 48 cm (Linse parallel zu 48 cm)

Wenn Sie den Offpitch Test in anderen Formaten brauchen, oder Fragen zur Verarbeitung haben, wenden Sie sich bitte an unseren Support.


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